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Mitarbeiter aus der Investitions- und Finanzplanung teilt Erfahrung mit kbo-Talentmanagementprogramm

Talentmanagement bei kbo: Erfahrungsbericht Daniel Maier

Zusammenfassung: Daniel Maier aus der Stabsstelle Investitions- und Finanzplanung im kbo-Inn-Salzach-Klinikum ist Teilnehmer des kbo-Talententwicklungsprogramms. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen, die Potenzialdiagnostik, Mentoring und die Chancen, die das Talentförderprogramm für seine Karriereentwicklung bietet.

Von Michaela Moser am

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Sie haben sich 2024 für das Talentmanagementprogramm beworben. Was hat Sie dazu bewogen?

Daniel Maier: Für mich war das Talentprogramm vor allem eine bewusste strategische Entwicklungschance. Nach meiner Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger und meinem anschließenden Studium wollte ich mich nicht nur fachlich weiterentwickeln, sondern auch stärker Verantwortung im organisatorischen Kontext übernehmen. Das Programm habe ich daher weniger als formalen Baustein verstanden, sondern vielmehr als eine sehr praxisnahe Plattform, um mich gezielt im beruflichen Alltag weiterzuentwickeln.

Besonders wertvoll war für mich die Möglichkeit, meine ursprüngliche fachliche Perspektive um unternehmerische und organisationale Fragestellungen zu erweitern. Gleichzeitig konnte ich meine Soft Skills weiter ausbauen, insbesondere in den Bereichen Kommunikation, Präsentation und bereichsübergreifende Zusammenarbeit. Diese Kompetenzen ließen sich im Rahmen der Projekte sehr gut in realen Arbeitssituationen anwenden und weiter schärfen.

 

Die erste Hürde, die Potenzialdiagnostik, haben Sie bereits mit Bravour gemeistert. Wie fanden Sie das Auswahlverfahren und haben Sie einen Tipp zur Bewerbung?

Das Auswahlverfahren habe ich insgesamt als sehr strukturiert und differenziert wahrgenommen. Besonders positiv fand ich, dass unterschiedliche Kompetenzdimensionen berücksichtigt wurden. Dadurch wurde nicht nur das vorhandene Leistungsprofil sichtbar, sondern auch individuelle Entwicklungsfelder wurden transparent gemacht.

Wenn ich zukünftigen Bewerbern eine Empfehlung geben dürfte, würde ich ihnen raten, sich im Vorfeld intensiv mit den eigenen Zielen auseinanderzusetzen. Es ist sehr hilfreich, sich bewusst zu machen, wo die eigenen Stärken liegen, welche Entwicklungsfelder bestehen und in welchen Bereichen man sich gezielt weiterentwickeln möchte. Eine solche Selbstreflexion hilft sehr dabei, im Interview authentisch aufzutreten und gleichzeitig souverän auf die Fragen zu reagieren.

 

Mit welchen Erwartungen sind Sie in das Programm gestartet?

Als mir das Projekt im Rahmen des Talentprogramms übertragen wurde, habe ich das zunächst als klaren Entwicklungsauftrag verstanden. Für mich war damit die Erwartung verbunden, an Aufgaben zu wachsen, die ich perspektivisch eigenständig und mit größerer Verantwortung übernehmen möchte. Gleichzeitig habe ich darin eine sehr gezielte Chance gesehen, an den zuvor identifizierten Entwicklungsfeldern strukturiert zu arbeiten.

Mir war es wichtig, das Projekt nicht nur inhaltlich erfolgreich umzusetzen, sondern die Gelegenheit auch bewusst zu nutzen, um meine fachlichen und persönlichen Kompetenzen weiterzuentwickeln.

 

Wurden diese Erwartungen bisher erfüllt?

Meine Erwartungen haben sich bislang in vollem Umfang erfüllt. Ich hatte die Möglichkeit, sowohl fachlich als auch persönlich wertvolle Erfahrungen zu sammeln und in verschiedenen Situationen Verantwortung zu übernehmen.

Gleichzeitig bin ich überzeugt, dass nachhaltige persönliche Weiterentwicklung oft erst mit etwas zeitlichem Abstand in ihrer gesamten Tragweite sichtbar wird. Viele Lernprozesse wirken zunächst eher subtil und entfalten ihre eigentliche Bedeutung häufig erst dann, wenn man rückblickend reflektiert, wie sich das eigene Denken und Handeln im Laufe der Zeit weiterentwickelt hat.

 

Das Talentförderprogramm erstreckt sich über 1,5 Jahre und besteht aus verschiedenen Trainings, kollegialem Austausch/Beratung, einem Projekt und Mentoring. Was denken Sie, wovon Sie am meisten profitieren werden?

Am stärksten profitiere ich tatsächlich schon jetzt von der engen Zusammenarbeit mit meinem Mentor. Im beruflichen Alltag ergeben sich immer wieder Situationen, in denen Reflexion, Feedback und auch ein Perspektivwechsel unmittelbar möglich sind. Diese kontinuierliche Begleitung im realen Arbeitskontext empfinde ich als besonders wertvoll, weil persönliche Weiterentwicklung hier nicht theoretisch stattfindet, sondern sehr praxisnah.

Darüber hinaus sehe ich in der eigenständigen Bearbeitung eines Projekts einen zentralen Entwicklungshebel. Gerade wenn ein Projekt perspektivisch auch mit einer zukünftigen beruflichen Rolle verbunden sein kann, entsteht eine hohe Verbindlichkeit und ein starkes Verantwortungsgefühl. Diese Kombination aus strategischer Relevanz und operativer Umsetzung fördert aus meiner Sicht sowohl die fachliche als auch die persönliche Weiterentwicklung in besonderem Maße.

 

Vielen Dank für das Teilen Ihrer Erfahrungen, Herr Maier


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