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Zitat von Stationsleiter über seine Erfahrungen im kbo-Talententwicklungsprogramm

Talentmanagement bei kbo: Erfahrungsbericht Aaron Gashi

Zusammenfassung: Aaron Gashi, Stationsleiter in der kbo-Klinik für Forensische Psychiatrie und Psychotherapie, ist Teilnehmer des aktuellen Talentmanagementprogramms. Im Interview berichtet er über seine Motivation zur Bewerbung, die Erfahrungen im Auswahlverfahren und die Chancen, die das Programm für seine persönliche und berufliche Entwicklung bietet.

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Themen:

Herr Gashi, Sie haben sich 2024 für das Talentmanagementprogramm beworben. Was hat Sie dazu bewogen?

Es war mir schon früh klar, dass sowohl persönliche als auch berufliche Weiterentwicklung große Priorität für mich haben. Besonders angesprochen hat mich am Talentmanagementprogramm die strukturierte Vorbereitung auf zukünftig mögliche Führungsaufgaben und Positionen.

Ich sehe das Programm als wertvolle Chance, meine Kompetenzen gezielt auszubauen, aber auch eigene Entwicklungsfelder klar zu identifizieren und systematisch daran zu arbeiten. Ein großer Zusatznutzen besteht für mich in der Vernetzung mit Kolleginnen und Kollegen aus anderen Gesellschaften und Abteilungen, mit denen im Arbeitsalltag wenig bis kein Kontakt besteht. Hierdurch entsteht die Möglichkeit, das Gesamtsystem von kbo besser zu verstehen.

 

Die erste Hürde, die Potenzialdiagnostik, haben Sie bereits mit Bravour gemeistert. Wie fanden Sie das Auswahlverfahren und haben Sie einen Tipp für die Bewerbung?

Ich habe das Auswahlverfahren als sehr professionell und zugleich erkenntnisreich erlebt. Die Potenzialdiagnostik war für mich besonders wertvoll, weil sie nicht nur meine Stärken sichtbar macht, sondern auch konkrete Entwicklungsfelder aufzeigt. Genau diese Herausarbeitung halte ich für entscheidend, wenn es darum geht, sich gezielt auf die nächste berufliche Herausforderung vorzubereiten, die schon in den Bewerbungsprozess miteinbezogen wird.

Ebenfalls werden diese Felder nicht einfach festgelegt, sondern genauestens erläutert und mit erfahrenen Führungs- und Entwicklungskräften diskutiert, was zu einem konstruktiven Austausch führt.

Mein Tipp: Wichtig ist es, authentisch zu bleiben, denn nur so besteht die Möglichkeit, Entwicklungspotenziale gezielt herauszuarbeiten. Außerdem wichtig finde ich es, diese Potenziale nicht als Kritik zu betrachten, sondern als wertvollen Beitrag und Chance für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

 

Mit welchen Erwartungen sind Sie in das Programm gestartet?

Wichtig für mich war, klares Feedback zu meinem aktuellen Entwicklungsstand und Kompetenzprofil zu erhalten, um mich anschließend gezielt auf meine nächsthöhere Wunschposition vorbereiten zu können.

Ebenfalls wichtig fand ich es, zu verstehen, welche Herausforderungsfelder mich in dieser Position treffen könnten, um bereits Möglichkeiten und Kompetenzen zu erlernen, um auf diese Herausforderungen professionell und sicher reagieren zu können. Eine weitere große Erwartung war das Kennenlernen von Führungskräften, die mich auch künftig auf meinem Weg unterstützen könnten.

 

Wurden diese Erwartungen bisher erfüllt?

Ja, meine Erwartungen wurden bisher in hohem Maße erfüllt. Das Programm bietet eine gute Mischung aus Selbstreflexion, fachlichem Input durch erfahrene Dozenten und kollegialem Austausch. Besonders hilfreich ist für mich der klinikübergreifende Blick, den ich dadurch weiter ausbauen und schärfen konnte.

Ebenfalls hilfreich waren die Treffen mit den unterschiedlichen Direktorinnen und Direktoren und dem Vorstand von kbo. Die meisten Inhalte lassen sich für mich direkt in meinen Führungsalltag als Stationsleitung übertragen und unterstützen mich dabei, mich gezielt auf zukünftige Verantwortungsbereiche vorzubereiten.

 

Das Talentförderprogramm erstreckt sich über 1,5 Jahre und besteht aus verschiedenen Trainings, kollegialem Austausch, Projektarbeit und Mentoring. Wovon werden Sie am meisten profitieren?

Ich bin der Meinung, dass nicht die einzelnen Bereiche des Talentförderprogramms, sondern die Kombination aus Mentoring, kollegialem Austausch, praktischen Übungen und der Projektarbeit den größten Mehrwert mit sich bringen.

Vor allem das Projekt eröffnete mir die Möglichkeit, mich mit Themen auseinanderzusetzen, mit denen ich zuvor nur wenige beziehungsweise keine Berührungspunkte hatte. Hierdurch entstand eine Möglichkeit, bewusst über den eigenen Arbeitsbereich hinauszublicken. Der klinik- und abteilungsübergreifende Austausch erweitert zusätzlich den Blick auf das Gesamtsystem kbo.

Gleichzeitig bietet das Programm für mich die Chance, meine Arbeitsweise weiterzuentwickeln und Projekte aktiver und mit mehr Engagement voranzubringen. Insgesamt sehe ich eine sehr wertvolle und praxisnahe Vorbereitung auf zukünftige Aufgaben.

 

Wo sehen Sie sich in zwei Jahren?

In zwei Jahren sehe ich mich weiterhin in einer verantwortungsvollen Führungsposition bei kbo – mit erweiterten Kompetenzen und einem noch breiteren Blick auf das Gesamtsystem.

Mein Ziel ist es, die gewonnenen Impulse aus dem Talentförderprogramm nachhaltig in meinen zukünftigen Führungsalltag einfließen zu lassen, schrittweise mehr Verantwortung zu übernehmen und Veränderungsprozesse aktiv mitzugestalten.

 

Vielen Dank für das Gespräch, Herr Gashi.


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