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kbo Kliniken des Bezirks Oberbayern 12.12.2018
 
 

Datenschutzhinweis

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Ausgezeichnete Medizin

Das Nachrichtenmagazin Focus „Gesundheit“ zeichnet in seiner aktuellen Ärzteliste wiederholt kbo-Ärzte als Deutschlands Top-Mediziner für die Psyche aus. Unter ihnen sind Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des kbo-Inn-Salzach-Klinikums und Sprecher der Ärztlichen Direktoren bei kbo, in der Kategorie Angststörungen, Prof. Dr. Peter Brieger, Ärztlicher Direktor des kbo-Isar-Amper-Klinikums, in der Kategorie Depression und bipolare Störungen, sowie Prof. Dr. Michael Landgrebe, Chefarzt der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Agatharied, und Dr. Gabriele Schleuning, ehemalige Chefärztin (inzwischen im Ruhestand) am kbo-Isar-Amper-Klinikum, beide in der Kategorie Schizophrenie.

 

 

Dr. Nicolay Marstrander
 

Neuer Chefarzt für Fürstenfeldbruck und Dachau

Seit Anfang Juni 2018 ist Dr. Nicolay Marstrander Chefarzt des kbo-Isar-Amper-Klinikums Fürstenfeldbruck und der Tagesklinik und Ambulanz in Dachau. Er folgt auf die bisherige Chefärztin Dr. Gabriele Schleuning, die in den wohlverdienten Ruhestand wechselte.

Neu ist dem 48-Jährigen die Aufgabe nicht, bereits seit 2014 leitet er oberärztlich die Klinik in Fürstenfeldbruck. Insbesondere die Eröffnung der Tagesklinik und der Ambulanz in Dachau im Sommer 2016 und die Eröffnung der neuen Klinik in Fürstenfeldbruck mit 88 Betten im Herbst 2016 hat Marstrander intensiv mitgeplant und vorbereitet. „Sowohl in Dachau als auch in Fürstenfeldbruck sind wir bereits sehr gut in das psychiatrische Versorgungsnetz integriert“, so Marstrander.

Diese Arbeit möchte er zukünftig ausbauen. Wichtig ist ihm und dem gesamten multiprofessionellen Team, dem Patienten die individuell bestmögliche Therapie anbieten zu können. „Wir können stationär, tagesklinisch, ambulant oder vor Ort (Home Treatment) behandeln. Diese Vielfalt kommt dem Patienten zugute, wir schaffen dadurch eine hohe, aber notwendige Behandlungskontinuität“, erläutert Marstrander.

Wichtig ist ihm dabei, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzubinden. „Wir verstehen uns als multiprofessionelles Team, das gemeinsam nach den besten Lösungen für die Patienten sucht. Besonders freue ich mich darüber, dass auch zukünftig Christine Ernst-Geyer als Pflegedienstleitung für Fürstenfeldbruck und Dachau verantwortlich ist“.

Die beiden Standorte Fürstenfeldbruck und Dachau sieht er als eine Einheit, die eng zusammenarbeitet. „Dies war bereits in den vergangenen Jahren so, und dies möchten wir auch in Zukunft fortsetzen“. Beide Standorte sind für die Landkreise und Städte Fürstenfeldbruck und Dachau zuständig, der Bedarf an psychiatrischer Versorgung steigt auch hier kontinuierlich an. Das Versorgungsgebiet umfasst an die 400.000 Einwohner.

Auch das kbo-Isar-Amper-Klinikum kennt der neue Chefarzt gut, seine Karriere in Haar hat er auf einer Aufnahmestation im alten Haus 12 angefangen, später in unterschiedliche Funktionen im Haus gearbeitet, unter anderem auf der neurologischen Intensivstation und der psychiatrischen Institutsambulanz. Vor dem Wechsel nach Fürstenfeldbruck hat er mit der damaligen Ärztlichen Direktorin Prof. Dr. Dr. Margot Albus den konsiliarärztlichen Dienst in den städtischen Kliniken Neuperlach und Bogenhausen aufgebaut.

Präsentieren die gemeinsam erreichte Zertifizierung (von links nach rechts): Dr. Rupert Müller, Chefarzt kbo-Inn-Salzach-Klinikum Freilassing, Rainer Gerth, Oberarzt Forensische Psychiatrie, Dr. Gabriele Bachmann, Oberärztin Neurologie, Richard Schmidmeier, Chefarzt Klinische Sozialpsychiatrie, Ruth Höfter, Chefärztin Suchtmedizin, Dr. Stefan Poljansky, Oberarzt Zentrum für Altersmedizin, und Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor kbo-Inn-Salzach-Klinikum
 

kbo-Inn-Salzach-Klinikum erhält DGPPN-Zertifizierung | Hervorragende Ausbildungsstandards für Assistenzärzte

Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) bietet seit 2004 Zertifizierungen für Weiterbildungskliniken bzw. -verbünde, die eine gute und breite Ausbildung für Assistenzärzte anbieten. Seit diesem Jahr darf sich auch das kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg mit der DGPPN-Zertifizierung schmücken. „Ich persönlich bin stolz, dass wir es geschafft haben“, freut sich Prof. Dr. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des Klinikums. „Der Kriterienkatalog für diese Zertifizierung ist sehr umfangreich, die Ansprüche sehr hoch. Wir erfüllen diese Kriterien in allen Fachbereichen und durch alle Ebenen – für ein so großes Klinikum ist das nicht leicht.“

Im kbo-Inn-Salzach-Klinikum profitieren nicht nur die Patienten, sondern auch die Assistenzärzte von dem breiten Angebot. Anders als bei kleineren Kliniken können die angehenden Fachärzte die verschiedenen Bereiche Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatische Medizin, Geriatrie und Neurologie kennenlernen. Mit der DGPPN-Zertifizierung wurde dem Klinikum nun bescheinigt, dass die Ausbildung nicht nur besonders breit gefächert ist, sondern auch durchweg höchsten Qualitätsstandards entspricht.

Von links nach rechts: Martina Fritz, Sozialpädagogin in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Garmisch-Partenkirchen, und Mechthild Warnstorff, Sozialpädagogin des Sozialpsychiatrischen Dienstes Herzogsägmühle, leiten die Angehörigengruppe.
 

Angehörigengruppe in Garmisch-Partenkirchen gegründet

Jeder zweite Patient mit einer psychischen Erkrankung wird von seinen Angehörigen betreut. Und da durchschnittlich jeder dritte Bundesbürger im Laufe seines Lebens mindestens einmal psychiatrisch behandlungsbedürftig wird, spielen Angehörigengruppen eine immer bedeutendere Rolle. Wenn Familienmitglieder und Freunde mit der Betreuung und Pflege überfordert sind und sich oft mit ihren Problemen allein gelassen, hilflos und isoliert fühlen, geraten sie nicht selten selbst in die Gefahr, krank zu werden.

Regelmäßig nehmen Angehörige bei kbo unterschiedliche Beratungs-, Informations- und Selbsthilfeangebote wahr. An der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Garmisch-Partenkirchen wurde nun eine weitere Angehörigen-Gruppe gegründet.

Info
Die Gruppe findet jeden letzten Dienstag im Monat statt. Treffpunkt sind die Räumlichkeiten des Sozialpsychiatrischen Dienstes in Garmisch-Partenkirchen, Am Kurpark 3, rückwärtiger Eingang, 2. Stock. Die Teilnahme ist kostenlos und kurzfristiges Einsteigen ist jederzeit möglich. Einzelgespräche bietet zudem die Psychologin Dr. Anna Beraldi von der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Garmisch-Partenkirchen oder der Sozialpsychiatrische Dienst nach individueller Terminabsprache an. Für die bessere Planung wird um telefonische Anmeldung vorab unter 08821 776662 oder 08821 76514 gebeten.

Dr. med. Michael Rath
 

Suchtexperte zurück bei kbo

Dr. Michael Rath war von 1999 bis 2007 als Stations- und später als Oberarzt in der Suchtmedizinischen Abteilung des kbo-Isar-Amper-Klinikums München-Ost tätig. Nach Absolvierung der psychiatrischen Fachweiterbildung, vorwiegend im Bezirksklinikum Mainkofen, hatte er dort seine ärztliche Tätigkeit fortgesetzt. Nach zehn Jahren in leitender Funktion in der Suchtabteilung des Südwürttembergischen Zentrums für Psychiatrie in Bad Schussenried kehrte er aus familiären Gründen nach Oberbayern zurück. Eine Bewerbung im  suchtmedizinischen Fachbereich des kbo-Inn-Salzach-Klinikums lag nahe. Hier ist Dr. Rath  seit Juli 2017 zuständig für die offene suchttherapeutische Behandlungsstation mit Schwerpunkt in der Qualifizierten Entzugsbehandlung mit Erweiterung der rein körperlichen Entgiftung um psychotherapeutische und psychosoziale Interventionen.

Daneben beschäftigt sich Dr. Rath seit Jahren intensiv mit der missbräuchlichen Verwendung von GBL bzw. GHB (Gamma-Butyrolacton bzw. Gamma-Hydroxybuttersäure) als Sucht- und Rauschmittel sowie als sogenannte K.o.-Tropfen. GBL ist eine Massenchemikalie und Grundstoff für viele Prozesse in der chemischen Industrie, kann aber auch im Zentralen Nervensystem bei heimlicher Verabreichung, insbesondere auf Partys oder in Diskotheken, bereits in kleinen Mengen Rauschzustände hervorrufen und die Opfer willenlos machen. Deshalb produziert die Substanz  als sogenannte "Vergewaltigungsdroge" immer wieder unrühmliche Schlagzeilen. Die Beschaffung von GBL im Internet ist ein Leichtes und sehr billig mit einem Dosispreis von 10 bis 15 Cent. Daher ist das  Engagement von Dr. Rath groß, auch in der Öffentlichkeit auf die Problematik aufmerksam und Vorschläge zur Abhilfe (zum Beispiel durch Vergällung der Substanz) publik zu machen.

Wir freuen uns, dass ein ausgewiesener Suchtexperte zu kbo zurückgekehrt ist.

Chefarzt PD Dr. Florian Seemüller (Mitte) bei den Dreharbeiten
 

Tiergestützte Therapie im Fernsehen

An zwei Tagen war der Bayerische Rundfunk in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik in Garmisch-Partenkirchen mit einem Filmteam zu Gast, um für die Reihe „Gesundheit“ über die tiergestützte Therapie der Klinik zu filmen.

Die tiergestützte Therapie mit Hunden wird in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik in Garmisch-Partenkirchen und Peißenberg eingesetzt, um beispielsweise das Selbstwertgefühl von Patienten mit Borderline-Syndrom oder Demenz durch schnelle und sichtbare Erfolgserlebnisse, zum Beispiel dass der Hund auf das eigene Kommando hört, zu stärken.

Auch traumatisierte Patienten oder Menschen mit einer geistigen Behinderung, die sich verbal nur eingeschränkt äußern können, hilft diese Therapieform, den so wichtigen therapeutischen Zugang auf der emotionalen Ebene zu öffnen.

„In der Hundetherapiegruppe wird viel mehr gelacht als in anderen Gruppen, es geht lustiger und offener zu“, erklärt der Chefarzt der kbo-Lech-Mangfall-Kliniken Garmisch-Partenkirchen und Peißenberg, PD Dr. Florian Seemüller. Weitere Schwerpunkte dieser Therapieform liegen in der allgemeinen Aktivierung und Motivierung der Patienten. Weil Hunde einen hohen Aufforderungscharakter hinsichtlich Kontaktaufnahme und Zuwendung besitzen, lernen die Patienten, ihre Distanz aufzugeben, Nähe zuzulassen und sich durchzusetzen, zum Beispiel Nein zu sagen.

„Es hat sich gezeigt, dass unsere Patienten in der Hundetherapie hoch motiviert, entspannt und konzentriert sind und seelische Krisen und Traumata viel besser bewältigen“, zieht Seemüller eine positive Bilanz.

Derzeit trifft sich die Therapiegruppe mit jeweils sechs bis zehn Teilnehmern einmal in der Woche in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik in Garmisch-Partenkirchen, eine ambulante Gruppe sowie eine Bewegungs-Therapie mit Hunden („Agility-Therapie“) sind in Planung.

Den Filmbeitrag aus der Reihe „Gesundheit“ finden Sie in der BR-Mediathek.

Veranstaltungen

Mittwoch, 04. Juli 2018, 14 Uhr
Symposium des kbo-Isar-Amper-Klinikums | Die Psychiatrie im Herzen Schwabings

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an henner.luettecke@kbo.de.
Ort: Max-Planck-Institut (MPI), Kraepelinstraße 2-10, München.

Samstag, 14. Juli 2018, 9.30 bis 15 Uhr

Psychiatrie im Dialog | 7. Symposium und Workshops

Einladung zu Vorträgen, Workshops und fachlichem Austausch. CME-Punkte wurden beantragt. Um Anmeldung wird bis spätestens 04. Juli 2018 gebeten. Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an rosi.riedl@kbo.de.
Ort: Festsaal des kbo-Inn-Salzach-Klinikums, Gabersee 21, 83512 Wasserburg am Inn.  

Montag, 23. Juli 2018, 11 Uhr
Aufführung des Theaterstücks Spurensuche

Der Eintritt ist frei. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an oeffentlichkeitsarbeit@kbo.de.
Ort: kbo-Isar-Amper-Klinikum, Turnhalle, Bräuhausstraße 5, 84416 Taufkirchen (Vils).

Dienstag, 24. Juli 2018, 18 Uhr
Aufführung des Theaterstücks Spurensuche

Der Eintritt ist frei. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung an oeffentlichkeitsarbeit@kbo.de.
Ort: kbo-Isar-Amper-Klinikum, Gesellschaftshaus, Ringstraße 36, 85540 Haar.

Donnerstag, 18. Oktober 2018, und Freitag, 19. Oktober 2018
2. kbo-Fachtag Pflege

Thema: Pflegewissenschaft in der Praxis. Das Programm (PDF) und weitere Informationen zu Ihrer verbindlichen Anmeldung finden Sie hier. 
Ort: kbo-Isar-Amper-Klinikum,  München-Ost, Vockestraße 72, 85540 Haar.

 

Sonntag, 30. September 2018, 19 Uhr

Benefizkonzert zugunsten des kbo-Kinderzentrums München

Die Musikerinnen und Musiker der Neuen Philharmonie München spielen unter der Leitung von Fuad Ibrahimov Dmitri Schostakowitsch – Festouvertüre (Op. 96), Peter Tschaikowsky – Violinkonzert (Op. 35), Johannes Brahms (Op.102) und Richard Strauss – Till Eulenspiegels lustige Streiche (Op. 28). Schirmherrin ist Karin Seehofer. Der Erlös aus der Konzertkarte geht zu 100 % in den Um- und Erweiterungsbau des kbo-Kinderzentrums München.
Karten zu 20, 30 und 40 Euro gibt es direkt im kbo-Kinderzentrum München, unter www.neubau-kbo-kinderzentrum.de, über München Ticket oder direkt per E-Mail an fundraising.kiz-mhg@kbo.de.
Ort: Herkulessaal der Residenz München.

 
 
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