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kbo Kliniken des Bezirks Oberbayern 09.12.2018
 
 

10 Jahre kbo

kbo wird 10 Jahre alt. Seit Anfang 2007 arbeiten die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) unter dem Dach eines Kommunalunternehmens zusammen. 6.400 Mitarbeiter behandeln, pflegen und betreuen etwa 110.000 Patienten jährlich.

„Die erfolgreiche Arbeit unserer Kliniken zeigt, dass wir mit der Gründung des Verbunds kbo genau die richtige Entscheidung getroffen haben", ist Bezirkstagspräsident Josef Mederer, der dem kbo-Verwaltungsrat vorsitzt, überzeugt.

"Ich freue mich, dass wir unser wohnortnahes und vielfältiges Versorgungsspektrum auch 2017 weiterentwickeln können", sagt Vorstandsvorsitzender Martin Spuckti zum Auftakt des Jubiläumsjahres. Vorstand Dr. med. Margitta Borrmann-Hassenbach führt weiter aus: "Im Fokus stehen für uns die weitere Regionalisierung der vollstationären und teilstationären Angebote sowie die Weiterentwicklung der ambulanten und stationsäquivalenten Versorgung.

Die individuellen Bedürfnisse unserer Patienten an ein multiprofessionelles und flexibles Therapieangebot stellen hohe Anforderungen an unsere Mitarbeitenden. Glücklicherweise sind unsere Mitarbeitenden hochmotiviert und offen, die Weiterentwicklung der Versorgung mitzutragen und zu gestalten." 2017 werden unter anderem die Umsetzung des neuen Entgeltsystems in der Psychiatrie und Psychosomatik sowie der Ausbau des Krisendienstes Psychiatrie, ein Projekt des Bezirks Oberbayern, vorangetrieben. Außerdem wird der nächste kbo-Innovationspreis Mental Health | Sozialpsychiatrie ausgelobt. Ebenso fortgesetzt werden die Maßnahmen zur strategischen Personalentwicklung bei kbo.

 

"Willkommen im kbo-Club" – Antrittssymposium für Professor Brieger

Alles wird gut – Fortschritt in Psychiatrie und Psychotherapie?: Unter diesem Titel lud Prof. Dr. med. Peter Brieger, seit 01. November 2016 Ärztlicher Direktor des kbo-Isar-Amper-Klinikums, zu seinem Antrittssymposium nach Haar.

Briegers handverlesene Auswahl namhafter Referenten, die von seinem hochkarätigen, professionellen Netzwerk zeugt, präsentierte ein breites Themenspektrum von Trialog, Anthropologie und Ethik über Reformkonzepte, genderspezifische Aspekte, Autonomie und Ordnungsrecht bis hin zur personalisierten Medizin, Hirnforschung und Pharmakotherapie.

Über 230 Vertreter aus Politik, Kliniken, ambulant-komplementären Einrichtungen sowie Angehörigen waren der Einladung gefolgt und nutzten die ideale Gelegenheit auch für Vernetzung und Austausch.

Referent Prof. Dr. med. Peter Zwanzger, Ärztlicher Direktor des kbo-Inn-Salzach-Klinikums, sprach allen Kollegen aus der Seele, als er Prof. Brieger abschließend im "kbo-Club" herzlich willkommen hieß.

©istockphoto.com/yuri arcurs
 

Gerontopsychiatrisches Zentrum am kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils)

Die Menschen werden zum Glück älter, aber sie werden auch kränker. Insbesondere die Zunahme von Erkrankungen wie Alzheimer oder Demenz machen den Experten Sorgen, denn für die Versorgung dieser Patienten benötigen Kliniken angepasste Strukturen, fachlich gut ausgebildete Mitarbeiter, spezielle Therapien und Behandlungskonzepte. Auf diese zukünftige Herausforderung hat das kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils) mit dem Gerontopsychiatrischen Zentrum reagiert.

"Wir haben alle gerontopsychiatrischen Kompetenzen, über die unser Klinikum bereits heute erwiesenermaßen verfügt, in dem Zentrum gebündelt", erklären Chefarzt Dr. Ralf Marquard und Pflegedienstleiter Rudolf Dengler. Unter dem Dach "Gerontopsychiatrisches Zentrum" können Patienten auf stationäre, tagesklinische und ambulante Angebote zurückgreifen. "Wir können auf die individuelle Situation des Patienten eingehen und ihm passgenau die Behandlung anbieten, die er zu diesem Zeitpunkt benötigt", verdeutlichen Marquard und Dengler. Taufkirchens Bürgermeister und Bezirksrat Franz Hofstetter lobte die Weitsicht des kbo-Klinikums. Auch kbo-Vorstand Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach verwies auf die Zukunft: "Unser Ziel ist es, nah an den Menschen zu sein. Wir sind vor Ort, dort, wo die Menschen Hilfe und Unterstützung benötigen. Umso wichtiger ist es, dass wir die regionalen Angebote ausbauen und den Bedürfnissen der Patienten und Angehörigen gleichermaßen gerecht werden", so Borrmann-Hassenbach.

Mehr als ein Jahr hatte eine interne, multiprofessionelle Arbeitsgruppe das Konzept des Zentrums und umfangreiches Informationsmaterial für Patienten, Angehörige sowie externe Partner erarbeitet.

 

kbo-Innovationspreis Mental Health | Sozialpsychiatrie 2017

Die Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo) verleihen 2017 zum zweiten Mal den kbo-Innovationspreis Mental Health | Sozialpsychiatrie. kbo zeichnet damit empirische und praxisbezogene wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet Mental Health und Sozialpsychiatrie aus.

Der Preis wird in drei Kategorien für Bachelor-, Master- und Dissertationsarbeiten vergeben. Die Einsendekriterien finden Sie auf kbo.de/innovationspreis. Einsendeschluss ist der 31. März 2017.

„Es freut mich besonders, dass wir den kbo-Innovationspreis zum zweiten Mal verleihen, weil kbo damit Studierenden die Möglichkeit gibt, ihre Abschlussarbeiten einer fachpolitischen Öffentlichkeit vorzustellen", sagt Prof. Dr. phil. Markus Witzmann, Mit-Initiator des kbo-Innovationspreises.

Mit dem kbo-Innovationspreis Mental Health | Sozialpsychiatrie leistet kbo einen aktiven Beitrag, um die sozialpsychiatrische Versorgung, Vernetzung und Prävention wissenschaftlich zu fundieren und zu fördern. Denn die erfolgreiche Weiterentwicklung sozialpsychiatrischer Behandlungs- und Betreuungsmodelle braucht eine solide wissenschaftliche Basis. „Unser Anliegen ist es, die Wissenschaften und Forschungen, die unter dem Begriff Mental Health subsumiert werden, zu stärken", erklärt Witzmann.

Um der wissenschaftlichen Vielfalt Rechnung zu tragen, setzt sich die Jury aus Vertretern unterschiedlicher Berufsfelder und Professionen zusammen.

Alle Informationen zur Jury und zum kbo-Innovationspreis finden Sie unter kbo.de/innovationspreis.

 

Kunstförderpreis SeelenART 2018

Es ist wieder soweit: Das kbo-Sozialpsychiatrische Zentrum startet mit der vierten Ausschreibung des oberbayerischen Kunstförderpreises SeelenART 2018. Mit der Auslobung des Kunstförderpreises SeelenART wenden wir uns an alle Küstlerinnen und Künstler (ab 18 Jahren), die

  • sich über die Kunst mit ihrer seelischen Gesundheit auseinandersetzen,
  • das künstlerische Gestalten als Unterstützung erleben,
  • psychiatrie- oder psychotherapieerfahren sind
  • und ihren Wohnsitz bzw. Wirkungskreis in Oberbayern haben.

Eingesendet werden können bis zu drei aktuelle künstlerische Werke aus den Bereichen Malerei, Graphik und Objekt. Die Ausschreibung für den Kunstförderpreis SeelenART 2018 ist im Januar 2017 gestartet und endet am 15. Mai.2017.

Weitere Informationen finden Sie unter seelenart.de.

 

Erfolgsprojekt YES

YES (Youth Empowerment and Social Integration) ist entstanden durch jahrelange, fundierte Zusammenarbeit zwischen dem Sozialpädagogischen Fachdienst des kbo-Heckscher-Klinikums, der Carl-August-Heckscher-Schule und dem ambulanten Kinder- und Jugendhilfeträger "Artists for Kids".

Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche, die sich nach der Entlassung aus dem kbo-Heckscher-Klinikum in besonderem Maße wieder in familiäre, schulische und soziale Bezüge integrieren sollen. Wichtige Entwicklungsziele sind zum Beispiel Rückkehr in die Familie, Vermeidung einer Fremdunterbringung, Einbindung in das öffentliche Schulsystem oder Integration in Ausbildung und Beruf. Für maximal sechs Monate finden in bis zu 15 Wochenstunden bei Artists for Kids unter anderem Einzel- und Kleingruppenarbeit, Hausaufgabenbetreuung, Elternarbeit oder auch Projektwochenenden statt.

Durch die umfassende Begleitung des Lebensumfeldes sollen nachhaltige Problemlösungen gefunden und ein Drehtüreffekt in die Kinder- und Jugendpsychiatrie langfristig verhindert werden. In Krisenzeiten wird das multiprofessionelle Fachkräfteteam aktiviert, um schnelle und individuelle Unterstützung zu ermöglichen. Seit 2013 wurden zehn Kinder und Jugendliche mit zum Teil schweren psychischen Störungen ausgesprochen erfolgreich integriert. Dabei wurden so nachhaltige Erfolge erzielt, dass dieses Projekt nun vom Stadtjugendamt München in die Regelförderung der ambulanten Kinder- und Jugendhilfe aufgenommen wurde.

Veranstaltungen

Mittwoch, 08. März 2017, 18 bis 20 Uhr

1. Chiemgau-Symposium: Update Neurologie und Psychiatrie

Alle Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.
Ort: kbo-Inn-Salzach-Klinikum, Gabersee 7, 83512 Wasserburg am Inn

 

Freitag, 17. März 2017, Einlass: 19 Uhr, Beginn 20 Uhr

Grampfhennangschnoder „A guade Mischung“

Erfrischend, charmant und mit jeder Menge Frauenpower eroberten sie auf ihrer "Stümpertour" im Sturm die Bühnen und Herzen der Zuschauer in Wasserburg und der Region. Der Eintritt kostet 15 Euro im Vorverkauf und 16 Euro an der Abendkasse. Kartenvorverkauf beim Sekretariat der Pflegedirektion, Verwaltung Haus 7, 1. Stock, 85312 Wasserburg am Inn.
Ort: kbo-Inn-Salzach-Klinikum, Festsaal, 83512 Wasserburg am Inn

 
 
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