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kbo Kliniken des Bezirks Oberbayern 09.12.2018
 
Prof. Dr. Peter Brieger (oben), Hermann Schmid
 

Direktorium des kbo-Isar-Amper-Klinikums komplett

"Wir haben viel vor in den kommenden Jahren – und für die zahlreichen Projekte benötigen wir erfahrene und kompetente Führungskräfte an der Spitze des Klinikums. Mit Prof. Peter Brieger als Ärztlichem Direktor und Hermann Schmid haben wir sie gefunden", erklärt Jörg Hemmersbach, Geschäftsführer.

Seit Anfang November sind beide tätig: Prof. Brieger als Nachfolger von Prof. Dr. Margot Albus, die in den Ruhestand wechselte und Hermann Schmid als Nachfolger des Pflegedirektors Josef Kolbeck, der ebenfalls in den Ruhestand wechselte. Brieger war bislang Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Kempten, Schmid Pflegedirektor des kbo-Isar-Amper-Klinikums Taufkirchen (Vils). "Das kbo-Isar-Amper-Klinikum ist ein modernes psychiatrisches Klinikum, das eine große medizinische und therapeutische Vielfalt bietet. In den vergangenen Jahren hat das Klinikum bereits neue Standorte in Schwabing, Dachau und Fürstenfeldbruck eröffnet. Diesen Weg möchten wir in den kommenden Jahren konsequent fortsetzen", erläutert Brieger die kommenden Aufgaben.

Wichtige Aufgaben übernimmt dabei auch die Pflege, so Schmid: "Wir sind die größte Berufsgruppe, allein im kbo-Isar-Amper-Klinikum arbeiten mehr als 1250 Vollzeitkräfte in der Pflege." Das Aufgabengebiet der Pflege hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, die Pflege ist zentraler Ansprechpartner für die Patienten. Schmid strebt daher auch an, dass die Pflege sich stärker akademisiert und profiliert. Ein Schritt in diese Richtung ist der duale Studiengang, den die Berufsfachschule für Krankenpflege am Klinikum anbietet.

 

Architektenwettbewerb für das neue kbo-Kinderzentrum München

13 Architekturbüros aus ganz Deutschland hatten am Realisierungswettbewerb zur Umstrukturierung, Modernisierung und Erweiterung des kbo-Kinderzentrums München teilgenommen. Nach der Preisgerichtssitzung steht fest: Die Arbeitsgemeinschaft sander. hofrichter architekten GmbH (Ludwigshafen), H2M Architekten + Ingenieure GmbH (München) und Rainer Schmidt Landschaftsarchitekten (München) hat den Wettbewerb um den Erweiterungsbau gewonnen. Besonders hervorgehoben wurden im Siegerentwurf das klar strukturierte bauliche Konzept, die Qualität der Räume durch Zuschnitt, Größe und Belichtung sowie die attraktiven und kindgerechten Bereiche vor allem auf den Stationen.

Außerdem überzeugte das Konzept städtebaulich sowie durch die großzügigen und gut nutzbaren Freiräume und Grünflächen. Prof. Dr. Volker Mall, Ärztlicher Direktor im kbo-Kinderzentrum München, ist mit dem Ergebnis des Architektenwettbewerbs sehr zufrieden. Wir sind überzeugt, dass wir mit dem Siegerentwurf einen gut umsetzbaren Beitrag für die dringend notwendige Modernisierung und Erweiterung unseres Kinderzentrums gefunden haben. "Wir werden nun im nächsten Schritt Vergabegespräche führen und klären, ob der Entwurf im vorgebebenen zeitlichen und finanziellen Rahmen realisiert werden kann." Der Baubeginn für das neue kbo-Kinderzentrum München ist für 2018 geplant.

 

Spenden für das neue kbo-Kinderzentrum München

Im kbo-Kinderzentrum München werden jedes Jahr etwa 12.000 Kinder mit angeborenen oder erworbenen Entwicklungsstörungen und Behinderungen versorgt. Das Ziel ist immer die bestmögliche Förderung jedes einzelnen Kindes. Doch mit jedem Tag wird es schwieriger, die hohen Standards aufrecht zu erhalten. Die Räumlichkeiten sind beengt, die Haustechnik ist veraltet und die Bausubstanz marode, so dass die Gebäude heutigen Anforderungen nicht mehr genügen. Durch immer mehr und bessere Therapieangebote ist der Raumbedarf zudem stetig gewachsen.

Um die Kinder und Jugendlichen auch in Zukunft bestmöglich behandeln zu können, müssen die Gebäude dringend modernisiert und erweitert werden. Der gesamte Neu- und Umbau wird mehr als 60 Mio. Euro kosten. Etwa 6 Mio. Euro müssen durch Spenden aufgebracht werden.

Weitere Informationen zum Projekt und die Spendenwebsite finden Sie unter

www.neubau-kbo-kinderzentrum.de.

Klinik für Neurologie am kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost und der Hospizkreis Haar e. V. unterzeichnen Kooperationsvertrag

    Vorstand Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach
     

    kbo positioniert sich zum neuen Gesetz

    Am 10. November 2016 verabschiedete der Deutsche Bundestag das Gesetz zur Weiterentwicklung der Versorgung und der Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen (PsychVVG). In Kraft tritt das Gesetz voraussichtlich zum 01. Januar 2017.

    "Wo Licht ist, ist auch Schatten – auf diese kurze Formel lässt sich eine erste Analyse des Gesetzes aus der Sicht der Kliniken des Bezirks Oberbayern bringen", sagt kbo-Vorstand Dr. Margitta Borrmann-Hassenbach.

    Die Vorteile des neuen Gesetzes gegenüber dem Kabinettsentwurf sind eindeutig: "Mit regionalisierten und spezialisierten stationären, teilstationären und ambulanten Angeboten gehen wir davon aus, dass die Verhandlungschancen der einzelnen kbo-Gesellschaften für ihre besonderen Versorgungsbedingungen größer sind als in einem Durchschnittspreissystem, das auf die Bedingungen der jeweiligen Häuser und Regionen keine Rücksicht nimmt", so Borrmann-Hassenbach weiter.

    Der Gesetzgeber hat sich von den starren Durchschnittspreisen für klinischpsychiatrische Versorgungsleistungen verabschiedet und zielt nun auf ein Budgetsystem, das den Kliniken die Möglichkeit eröffnen soll, auf der Verhandlungsebene mit den Kostenträgern regionale und strukturelle Besonderheiten bei der Leistungserbringung geltend zu machen, wie zum Beispiel die Pflichtversorgung. Gleichzeitig wird auch die Möglichkeit für eine stationsäquivalente Behandlung im häuslichen Umfeld geschaffen – was für Menschen mit psychischen Erkrankungen von besonderer Bedeutung sein kann, psychiatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen. "kbo wird die Chancen des Gesetzes für die Verbesserung der Versorgung unserer Patienten nutzen – auch wenn die Gestaltungsspielräume dafür finanziell wahrscheinlich noch enger werden", versichert Borrmann-Hassenbach.

    Bezirkstagspräsident Josef Mederer, Staatsministerin Emilia Müller, Ärztlicher Direktor Prof. Volker Mall
     

    25 Jahre Schreibaby-Ambulanz am kbo-Kinderzentrum München

    Kein Tipp von Freunden hilft mehr, die Nerven der Eltern liegen blank und die Selbstvorwürfe steigen zum Teil ins Unermessliche: Schreibabys, die scheinbar ohne jeden Grund rund um die Uhr schreien und ihre Eltern an den Rand ihrer psychischen und physischen Belastbarkeit bringen. Seit 25 Jahren gibt es in München eine kompetente Anlaufstelle, an die sich betroffene Eltern wenden können: die Schreibaby-Ambulanz am kbo-Kinderzentrum München. Im Herbst 1991 startete ein multiprofessionelles Team aus Ärzten, Psychologen und Therapeuten um Mechthild Papoušek mit der "Münchner Sprechstunde für Schreibabys" und war damit die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. "Seitdem haben wir mehr als 7.000 Babys und deren Eltern behandelt", erklärt Dr. Margret Ziegler, ärztliche Leiterin der Schreibaby-Ambulanz am kbo-Kinderzentrum München.

    Das 25. Jubiläum der Schreibaby-Ambulanz wurde im Rahmen eines internationalen und interdisziplinären Symposiums am 25. und 26. November 2016 feierlich begangen. Neben hochkarätigen Referenten zum Thema "Frühe Entwicklung und Kommunikation" stand dabei ein Festakt unter der Beteiligung von Emilia Müller, Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration, und Bezirkstagspräsident Josef Mederer im Zentrum der Tagung.

     

    Veranstaltungen

    Mittwoch, 04. Januar 2017

    Feierabend im Theater mit „The Bus Stop Rokkers“

    Die Veranstaltungsreihe Feierabend im Theater findet immer mittwochs ab 17 Uhr im Theatercafé statt. Es gibt Cocktails, Brotzeit und Live-Musik. Ab 19 Uhr spielen junge Singer-Songwriter und etablierte Musiker ohne Gage. Die Veranstaltungen sind daher kostenlos. Essen darf wie im Biergarten selbst mitgebracht werden. Weitere Termine finden Sie auf kleinestheaterhaar.de.

     

    Montag, 23. Januar 2017, 17.30 bis 19.30 Uhr 

    Informationsabend: Kommunikation und Sprache: Eine besondere Herausforderung für Menschen mit Autismus und ihr soziales Umfeld

    Anmeldung bis 16. Januar 2017 per Telefon 089 4522587-0 oder per E-Mail an info@autkom-obb.de erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro.  Alle Veranstaltungen des Autismuskompetenzzentrums Oberbayern (autkom) finden Sie auf autkom-obb.de.

     

    Samstag, 11. Februar 2017, 9.30 bis 16.30 Uhr 

    Symposium: Alles wird gut? Fortschritt in Psychiatrie und Psychotherapie

    Das Programm und die Informationen zur Anmeldung finden Sie auf kbo.de/veranstaltungen.
    Ort: kbo-Isar-Amper-Klinikum München-Ost, Gesellschaftshaus, Ringstraße 36, 85540 Haar

     

    Dienstag, 21. Februar 2017, 17.30 bis 19.30 Uhr

    Informationsabend: Grundlagen der Autismus-Spektrum-Störung und Angebote von autkom

    Anmeldung per Telefon 089 4522587-0 oder per E-Mail info@autkom-obb.de erforderlich. Der Kostenbeitrag beträgt 5 Euro. Alle Veranstaltungen des Autismuskompetenzzentrums Oberbayern (autkom) finden Sie auf autkom-obb.de.

     
     
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