Anfang Januar 2020 wurde die generalistische Pflegeausbildung in Deutschland eingeführt. Sie vereint die drei bisherigen Pflegefachberufe in den Bereichen Altenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege und Gesundheits- und Kinderkrankenpflege. Während der dreijährigen Ausbildung erwerben die angehenden Pflegefachfrauen und Pflegefachmänner die notwendigen Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen und in allen Versorgungsbereichen – von der Akutpflege über den ambulanten Bereich bis zur Langzeitpflege. Auch die Kliniken des Bezirks Oberbayern bieten die generalistische Pflegeausbildung an ihren kbo-Berufsfachschulen in Haar, Taufkirchen (Vils) und Wasserburg am Inn an. Marc Spindler, Auszubildender zum Pflegefachhelfer, José Voorvaart, Auszubildende zur Pflegefachfrau, und Michael Hangl, Berufsfachschullehrer für Pflegeberufe, geben uns Einblicke in die Ausbildung am kbo-Isar-Amper-Klinikum in Haar.
Mehr Fachkräfte und akademisierte Pflegekräfte sollen die Qualität der pflegerischen Versorgung sichern und ausbauen. Anna Nosenko ist seit 2018 bei kbo beschäftigt und machte 2020 ihren Bachelor-Abschluss im Fach Pflege. Als akademisierte Pflegefachkraft ist sie derzeit im kbo-Atriumhaus München tätig und macht nebenher noch ihren Master in Advanced Nursing Practice. Im Interview gewährt sie uns einen Einblick in ihr Arbeitsspektrum.
Das Thema Nachhaltigkeit nimmt bei kbo in jedem Bereich einen großen Stellenwert ein. Im Rahmen der ökologischen Nachhaltigkeitsbemühungen haben alle interessierten kbo-Mitarbeitenden ab sofort die Möglichkeit, Firmenfahrräder zum vergünstigten Preis zu leasen. Ob in der Freizeit oder auf dem Weg zur Arbeit, die Vorteile des Radfahrens liegen auf der Hand: Es hält fit und ist gut für die Umwelt. Nebenher spart man sich lästiges Stop-and-go im Berufsverkehr und kann überfüllte öffentliche Verkehrsmittel umgehen.
Fort- und Weiterbildung sind wichtige Aspekte der beruflichen und auch persönlichen Weiterentwicklung. Das Erlangen neuer oder erweiterter Kompetenzen festigt nicht nur die bestehende Position, sondern ermöglicht auch den Zugang zu neuen Aufgabenbereichen. Mit der kbo-Strategie 2030+ wurde die Idee der Gründung einer gemeinsamen kbo-Akademie geboren. Das Ziel: das Schaffen eines gemeinsamen Bildungsprogrammes für alle kbo-Gesellschaften und -Berufsgruppen. Michaela Moser, Leiterin der kbo-Akademie, gibt einen ersten Einblick.
Thomas Auerbach ist Pflegepädagoge und mitverantwortlich für den Bereich der Pflegeentwicklung und -wissenschaft am kbo-Isar-Amper-Klinikum. Seine Aufgabe ist es unter anderem, die Pflege auf den neuesten Stand zu bringen. Er brennt für die Pflegeentwicklung und -forschung und spricht im Interview von der Faszination seines Berufs.
Anke Friedl ist seit Juli 2022 als Recruiterin bei den kbo-Lech-Mangfall-Kliniken für die Gewinnung neuer, qualifizierter Mitarbeitender zuständig. Aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement kommend, kennt sie sich bestens mit den Anliegen und Erfordernissen von Mitarbeitenden aus und weiß, wie diese am besten ans Unternehmen gebunden werden können. Im Interview spricht sie über ihre neuen Aufgaben.
Während sich vor einigen Jahren die Interessenten und Interessentinnen noch bei den Unternehmen bewarben, so hat sich der Spieß mittlerweile umgedreht: Nun sind wir als Arbeitgebende an der Reihe, Überzeugungsarbeit bei den sich bewerbenden Personen zu leisten. „Fachkräftemangel in Kombination mit einem starken Mitbewerbermarkt haben dazu geführt. Für uns heißt das: Wir bewerben uns bei unseren Mitarbeitenden von morgen und nicht umgekehrt“, bekräftigt auch Frank Jeras, Personal- und Verwaltungsleiter beim kbo-Kinderzentrum München.
Die kbo-EVA ist die Brücke zwischen den Versorgungsangeboten und hat zum Ziel, durch die Bereitstellung digitaler Angebote die Versorgung und Behandlung der Patientinnen und Patienten zu unterstützen und zu ergänzen, wie auch die Vernetzung zwischen allen Akteuren zu ermöglich.
Wir haben bei Dominique Schneider, Verwaltungsleiterin der kbo-Gesellschaft für ergänzende Versorgungsangebote (kurz kbo-EVA), nachgefragt, welche Voraussetzungen sie für den Job mitbringt und was ihre Aufgaben gerade im Hinblick auf den Bereich Digitalisierung sind.
Yvonne Tesch und Lena Kordick vom kbo-Sozialpsychiatrischen Zentrum berichten über ihre Arbeit als Fachpflegekräfte für Psychiatrie in einer Münchener Clearingeinrichtung.
Die Clearingeinrichtung Implerstraße startete im März 2016 als gemeinsames Projekt der Landeshauptstadt München und des kbo-Sozialpsychiatrischen Zentrums.
Seit 2021 gibt es E-Learning bei kbo. Doch wie funktioniert das genau und welche Vorteile hat das digitale Fortbildungssystem für die Mitarbeitenden? Anna Fleischmann hat bei Birgit Riemann, kbo-Kommunalunternehmen, und Jürgen Fertl, kbo-Isar-Amper-Klinikum Taufkirchen (Vils), nachgefragt.