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kbo-Fachtag Reha 2018: Was heißt „Erfolg“ in der Sozialpsychiatrie?

Vorstellung innovativer Projekte in Oberbayern unter dem Aspekt von Messbarkeit und Wirksamkeit

13. März 2018, 9 bis 16.30 Uhr

Seit der Psychiatriereform haben sich die sozialpsychiatrischen Angebote weiterentwickelt, die Suche nach guten Praxismodellen hält dabei immer noch an. Selbstbestimmung und Teilhabe sind die Grundgedanken der UN-Behindertenkonvention von 2006. Diese finden sich als Schlüsselkonzepte im Sozialgesetzbuch IX und im Bundesteilhabegesetz wieder. Dennoch liegen bislang noch zu wenig empirische Daten zu Teilhaberisiken, -chancen und Wirksamkeit von Betreuungs- und Behandlungssettings für Menschen mit psychischer Erkrankung vor.
Die wissenschaftliche Evidenz der meisten sozialpsychiatrischen Versorgungsansätze ist lückenhaft. Wirksamkeitsbelege werden vermehrt gefordert, sozialpsychiatrische Forschung erscheint dringend notwendig. Kritisch diskutiert werden die etablierten Evidenzmodelle, die fehlende Perspektive der Betroffenen und Angehörigen und die Effizienz von Maßnahmen unter finanz- und gesellschaftspolitischen Bedingungen.

Der kbo-Arbeitskreis Reha+ führt 2018 den vierten Fachtag als Kooperation der Kliniken des Bezirks Oberbayern (kbo), der ARGE Freie Wohlfahrtspflege (Fachausschuss Psychiatrie), der Bezirksverwaltung Oberbayern, der Arbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, der Selbsthilfe von Angehörigen sowie psychiatrieerfahrenen Menschen durch. Der kbo-Arbeitskreis Reha+ ist ein Berufsgruppen und Versorgungssektoren übergreifender Facharbeitskreis. Wir erarbeiten Stellungnahmen, Konzepte zu neuen Versorgungsangeboten und Optimierungsmöglichkeiten bestehender Prozesse mit dem Fokus auf den Schnittstellenproblematiken. Angesichts des zunehmenden Erfolgsdrucks der Psychiatrie ist.

Hier finden Sie das Programm und die Präsentationen:

 

 

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